Beachvolleyball

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Beach-Volleyball ist eine abgewandelte Form des klassischen (Hallen-) Volleyballspiels, das barfuss am Strand oder auf Sandflächen gespielt wird. Die Regeln unterscheiden sich etwas vom Hallen-Volleyball. Der größte Unterschied liegt wohl darin, dass Beach-Volleyball eine typische Sommersportart ist und an der frischen Luft ausgeübt wird. Ein großer Spaßfaktor ist somit garantiert!
Der Ursprung liegt an den Stränden von Kalifornien um 1920. Mitte der 1990er Jahre erlebte diese Sportart einen Boom auf der ganzen Welt. Seit 1996 zählt Beach-Volleyball auch zu den olympischen Sportarten.

Wo?

Beach-Anlagen findet man mittlerweile überall. Sei es in Sportvereinen oder kommerziellen Sportanlagen, die oft auch Indoor-Beach-Anlagen anbieten. An vielen Stränden und in Freibädern werden Beach-Volleyball-Felder meist kostenlos zur Verfügung gestellt. Wo Sie Beach-Anlagen finden, können Sie auf der Homepage des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) nachschauen: www.volleyball-verband.de.
Offizielle Beach-Turniere finden häufig auch in großen Stadtzentren wie Hamburg oder Berlin statt. Hierfür werden extra mobile Beach-Felder mit großen Tribünen aufgebaut.

Wie oft?

Für Hobby-Spieler, die im Sommer gelegentlich am Strand oder im Freibad spielen, gibt es natürlich keine Vorgaben. Man sollte aber aufgrund der schnelleren lokalen muskulären Ermüdung im Sand und der meist höheren Temperaturen im Sommer kürzere Belastungszeiten und längere Pausen als im Hallen-Volleyball einhalten. Allerdings sind die volleyballtypischen Sprünge für Rücken und Gelenke im Sand weniger belastend als auf Hallenboden.
Für Turnierspieler gelten üblicherweise regelmäßige Trainingszeiten, um eine Leistungssteigerung zu erzielen. Trainiert werden hauptsächlich die Sprungkraft und die Schlagkraft.
Technische Grundlagen werden jedoch meistens im Hallen-Volleyball gelegt, die dann auf Sand beachspezifisch weiterentwickelt werden. Andererseits kann sich beispielsweise das Training von Sprungkraft im Sand positiv auf die Halle auswirken.

Was ist zu beachten?

Da Beach-Volleyball (meist) unter freiem Himmel gespielt wird, unterliegt man verständlicherweise unterschiedlichen Einflüssen durch Wetterbedingungen. Das wichtigste hierbei ist ein geeigneter Schutz vor Sonne!
Der Ball unterscheidet sich ebenfalls vom Hallen-Volleyball. Der Umfang ist größer, der Luftdruck etwas geringer und die Oberfläche etwas weicher.
Beach-Volleyball unterliegt etwas strengeren Regeln als Hallen-Volleyball.
Im Gegensatz zum Hallen-Volleyball spielt man Beach-Volleyball nur 2 gegen 2. Das Feld ist etwas kleiner (8x8m). Das Match entscheidet sich in 2 Gewinnsätzen (bis 21, im Entscheidungssatz bis 15). Ein wichtiger Aspekt ist, dass ein Block als erste Ballberührung zählt. Ein Lob sowie die Annahme im Pritschen, wie man es in der Halle oft sieht, sind hier grundsätzlich nicht erlaubt. Außerdem ist es nicht erlaubt, einen Spielerwechsel vorzunehmen. Die Regeln sind ebenfalls nachzulesen auf der DVV-Hompage.

Weitere Informationen...

Deutsche Volleyball Sport GmbH
Beach-Büro
Otto-Fleck-Schneise 8
60528 Frankfurt a.M.
Telefon: (069) 69 80 01 - 11/-12
Telefax: (069) 69 80 01 - 99
E-Mail: beach(at)volleyball-verband.de

 
 

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