Bergwandern

Mit Stock und Hut durch Berg und Tal – Bergwandern ist ein Sport, bei dem weder Körper noch Seele zu kurz kommen. Es sorgt für psychischen Ausgleich und Entspannung. Zusätzlich bekommt der Körper beim „Kraxeln“ ein sehr gutes Ausdauertraining. Bergwandern beansprucht die Muskeln aller Körperpartien und ist gut für Herz und Kreislauf. Wer die richtigen Schuhe anschnürt und das richtige Maß an den Tag legt – nicht zu langsam und nicht zu schnell – der kann sich mit der Gewissheit auf den Weg machen, seinem Körper etwas Gutes zu tun, unabhängig vom Alter.

Wo?

Bergwandern geht logischerweise nur dort, wo es Berge gibt. Entscheidend sind aber die richtigen Routen und die attraktivsten Gebiete. Beim Deutschen Alpenverein gibt es Informationsbroschüren zum Download, die auch wichtige allgemeine Tipps für das Bergwandern enthalten. Jeder, der gern regelmäßig auf Tour gehen will, kann sich einer der 352 über das gesamte Bundesgebiet verteilten  Sektion des Deutschen Alpenvereins anschließen. Insgesamt 670 000 Menschen sind hier mittlerweile als Bergwander- und Kletterfreunde registriert. Zu diesem Thema gibt es im Buchhandel auch jede Menge guter Ratgeber.

Wie oft?

Sehr gute Trainingseffekte bei der Ausdauer stellen sich bei zwei- oder drei Bergwanderungen pro Woche ein. Das ist für die meisten Menschen eher unrealistisch, da diese Sportart oft nur in Verbindung mit Urlaub betrieben wird. Sinnvoll ist deshalb vor dem Urlaub ein regelmäßiges allgemeines Konditionstraining auf, um die Belastungsverträglichkeit und die Trittsicherheit zu erhöhen. In den meisten Sektionen des Deutschen Alpenvereins gibt es wöchentliche Sport- und Gymnastikkurse oder gelegentliche Wanderungen, um in Form zu bleiben. Aber auch Kurse zur allgemeinen Fitness bei vielen Vereinen bieten sich an.

Was ist zu beachten?

Beim Bergwandern sollte das richtige Maß eingehalten werden. Eine Bergtour ist in den meisten Fällen kein Spaziergang. Da „Aus der Puste kommen“ nicht das erstrebenswerte Ziel ist, sollte das Tempo je nach körperlicher Voraussetzung richtig gewählt werden. Ein Muss sind gute Bergschuhe, weil so die stark beanspruchten Fußgelenke gestützt werden und das Blasenrisiko an den Füßen kleiner wird. Bei Abstiegen gilt zur Gelenkschonung: Langsam und mit kleinen Schritten gehen, um die Belastung im Kniegelenk oder in der Lendenwirbelsäule möglichst gering zu halten. Ab 1500 Höhenmetern wird die Luft dünn. Daher ist ein guter gesundheitlicher Zustand wichtig zur Vermeidung von Unfällen.

Weitere Informationen ...

Deutscher Alpenverein
Von-Kahr-Str.2-4
80997 München
Telefon: (089) 14 00 3-0
Telefax: (089) 14 00 3-12
E-Mail: info(at)alpenverein.de

 
 

Mitgliedschaften und Initiativen

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