Snowboarden

Bild: BongartsSnowboarden - das alpine Fahren auf einem “Schneebrett” - war lange Zeit der letzte Schrei vor allem unter den jungen Skifreaks und gilt immer noch als völlig hipp. Im Outfit und Verhalten unterscheiden sich die Snowboarder durch ihr saloppes Äußeres stark von den konventionellen Skifahrern. Seit der Aufnahme 1995 ins Olympische Programm für Nagano 1998 ist ein wenig von dem lockeren Flair verloren gegangen. Technisch sind beim Snowboarden die ersten Schwünge im Vergleich zum Ski alpin leichter zu lernen.

 

Aber den Reiz des Snowboardens machen die weiten Schwünge auf einem frisch verschneiten Hang aus. Durch eine einfache Gewichtsverlagerung wird ohne großen Krafteinsatz der nächste Schwung ausgelöst. In der Halfpipe, der halben Schneeröhre, zeigen die Experten mit den jumps - den Sprüngen - ihr wahres Können.

Wo?

Mittlerweile haben fast alle Skiliftbesitzer ihre Vorbehalte gegen die freakigen Jugendlichen aufgegeben und nehmen die Snowboarder problemlos mit. In fast allen Skischulen gibt es spezielle Kurse, die Verleiher sind entsprechend ausgerüstet. In vielen Skigebieten der Alpen legen die Pistenbesitzer sogar eine Halfpipe an, damit die Snowboarder vollends zu ihrem Vergnügen kommen. Darüber hinaus gibt es mittlerweile sehr viele kostengünstige Camps, wo die Snowboarder unter sich sein können.

Wie oft?

Beim Snowboarden ist durch die kurzen Belastungsphasen die Ausdauer nicht sonderlich wichtig. Durch die Stoßbelastung wird vor allem der Bewegungsapparat gefordert. Auf dem Board sind vor allem Schnellkraft, Kraftausdauer, Bewegungsgefühl, Gleichgewicht und Koordination gefragt. Deshalb ist wie beim alpinen Skifahren vor einem Snowboard-Urlaub auf jeden Fall die Schulung der allgemeinen Fitness anzuraten. Da es nur wenige spezielle Kurse in den Vereinen für Snowboarder gibt, kann die Fitness auch in der Skigymnastik antrainiert werden. Danach können Sie pro Skitag anfangs durchaus zweimal zwei Stunden auf die Piste gehen, später sogar mehr.

Was ist zu beachten?

Snowboarder fahren auch in den hohen Alpenregionen. Daher müssen Sie auf jeden Fall an die Anpassung an eine Höhenlage denken, die Leistungsfähigkeit ist vor allem am Anfang geringer als zu Hause. Am dritten Tag gibt es meist ein richtiges Leistungs-„Loch“, das Sie berücksichtigen müssen. Zudem begeben sich Snowboarder häufig in Regionen außerhalb der Pisten. Auf jeden Fall vorher auf Lawinenwarnungen und beim Fahren auf mögliche Schneebretter achten. Bei Lawinenwarnung auf keinen Fall das gesicherte Gelände verlassen.

Weitere Informationen ...

Deutscher Skiverband
Haus des Ski
Am Erwin-Himmelseher-Platz
Hubertusstraße 1
82152 Planegg
Telefon: (089) 85 790-0
Telefax: (089) 85 790–263
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