Achillessehne

Der Achillessehnenriss gehört zu den häufigsten Sehnenverletzungen im Sport. Er tritt vorwiegend im Bereich der Ballsportarten und Rückschlagspiele sowie bei Läufern und Springern auf.

Die Achillessehne ist die dickste und stärkste Sehne des Körpers. Sie zeigt schon im Alter von 25 bis 30 Jahren erste degenerative Veränderungen. Häufig kommt es durch hohe Belastungen auch zu Entzündungen der Sehne, den so genannten Achillodynien. Beide Entwicklungen stellen eine Schwächung der Sehne dar.
Dier Achillessehnenriss gehört zu den häufigsten Sehnenverletzungen im Sport. Er tritt vorwiegend im Bereich der Ballsportarten und Rückschlagspiele sowie bei Läufern und Springern auf. Achillessehnenrisse treten meist dann auf, wenn eine geschwächte Sehne verstärkt ruckartig belastet wird. Vorwiegend bei Wiederaufnahme der sportlichen Aktivität nach kürzeren oder längeren Trainingspausen. Achillessehnenrisse können komplett (vgl. Abb.) oder inkomplett sein.

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Der Achillessehnenriss ist durch einen intensiven Schmerz im Bereich der Sehne und eine sich entwickelnde Schwellung im Bereich des Fußes gekennzeichnet. Das Gehen auf dem betroffenen Fuß und die Fußstreckung sind nur eingeschränkt möglich. Im Sehnenverlauf kann häufig ein Defekt gefühlt werden. Die Behandlung durch einen Arzt ist unumgänglich. Die gerissene Sehne wird meistens operiert und für ca. 6 bis 8 Wochen ruhig gestellt. Danach erfolgen erste krankengymnastische Bewegungsübungen. Das Erlangen der vollen Belastbarkeit kann 6 bis 12 Monate betragen. Lesen Sie auch Sportverletzungen.

 
 

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