Gelenke

Gelenke sind die beweglichen Verbindungen, die es den Knochen ermöglichen, sich gegeneinander zu bewegen. Der Bewegungsumfang ist nicht nur von ihrer Form abhängig, sondern auch von den umgebenden Strukturen (Muskulatur, Bänder, Kapsel). Man unterscheidet ein-, zwei- und dreiachsige Gelenke. Gemeint ist hiermit die Bewegungsmöglichkeit um eine oder mehrere Achsen. Beispiele: Zu den einachsigen Gelenken zählt das Ellenbogengelenk, dass eine Beuge- und Streckbewegung erlaubt. Das Schultergelenk ermöglich als dreiachsiges Gelenk eine Rotationsbewegung. Das Kniegelenk ist zweiachsig und gestattet eine Beuge- bzw. Streckbewegung um die Querachse. In gebeugtem Zustand ist eine Drehbewegung um die Längsachse durchführbar.

Gelenke des Schulterbereichs: Im Bereich der Schulter gibt es drei unterschiedliche Gelenke: Das Schultergelenk (Articulatio humeri), das vom Kopf des Oberarmknochens (Humerus) und der am Schulterblatt (Scapula) befindlichen Gelenkpfanne (Cavitas glenoidalis) gebildet wird, das (Schultereck)gelenk zwischen Schlüsselbein (clavicula) und Schulterblatt (Articulatio acromioclavicularis) und das Gelenk zwischen Schlüsselbein und Brustbein (Sternum) (Articulatio sternoclavicularis). An den Bewegungen im Schulterbereich sind 20 Muskeln beteiligt. Schulterbereich können u.a. folgende Verletzungen auftreten. Knochenbrüche, Luxationen, Band- und Kapselverletzungen.

Gelenkknorpel: Der Gelenkknorpel überzieht die Knochenenden und kann sowohl Unebenheiten der Gelenkflächen ausgleichen als auch Stöße auf Grund seiner Verformbarkeit auffangen. Ein ständiger Wechsel von Belastung und Entlastung sorgt für die gleichmäßige Ernährung und die Erhaltung des Gelenkknorpels.

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