Risikofaktoren

Risikofaktoren erhöhen das Risiko von einer bestimmten Erkrankung betroffen zu werden oder diese zu verschlimmern. Den Risikofaktoren gegenüber stehen die sogenannten Schutzfaktoren, die die Gefahr einer solchen Erkrankung oder deren Verschlechterung vermindern.

Man unterscheidet konstitutionelle (z.B. Lebensalter, Geschlecht) externe (Ernährung, Stress) und interne Faktoren (Gesundheitszustand).

  • Risikofaktoren bei Herzerkrankungen
    Es gibt zahlreiche Risikofaktoren, die bei der Entstehung von Herzerkrankungen, besonders bei der koronaren Herzkrankheit, eine bedeutsame Rolle spielen. Folgende Risikofaktoren können genannt werden: Erhöhtes Körpergewicht, fortschreitendes Lebensalter, erbliche Belastung, Fehlernährung, Rauchen, Stoffwechselstörungen wie hoher Cholesterinspiegel, Zuckerkrankheit und Gicht, Ärger, Aufregung, krankmachender Stress, übermäßiger Alkoholkonsum, Bewegungsmangel und Bluthochdruck. Der Abbau von Risikofaktoren führt zum Aufbau von Schutzfaktoren, aber generell sollte der Aufbau von Schutzfaktoren auch als eigenständige Maßnahme gesehen werden. Grundsätzlich können die Verbesserung des Gesundheitsbewusstseins, die Ökonomisierung der Herz-Kreislauf-Funktion und die Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens Schutzfunktion übernehmen.
  • Risikofaktoren für Thrombosen
    Für die Entstehung von Thrombosen werden viele Risikofaktoren verantwortlich gemacht. Besonders die Verlangsamung des Blutstroms erklärt die Häufigkeit einer Thrombose bei z.B. einer Ruhigstellung nach einer Operation oder in einem Gipsverband. Weitere Risikofaktoren sind u.a. Entzündungen und Verletzungen der Blutgefäße, die Einnahme der „Pille“, Schwangerschaft, Bewegungsmangel, aber auch viele andere.

(wb)

 
 

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