Arthritis

Eine Arthritis ist eine Entzündung eines oder mehrerer Gelenke.

Diese Entzündung kann Knorpel und Knochen angreifen und zu einer Zerstörung der Gelenkoberfläche und des Knochens führen. Im Zusammenhang mit der Arthritis treten Schwellungen, Schmerz, Überwärmung, Rötung und Funktionsbehinderung auf. Stärke und Form der Entzündungen hängen davon ab, ob es sich um eine akute oder chronische Arthritis handelt. Bei einer Gelenkentzündung tritt der Schmerz typischerweise in Ruhe auf und bessert sich bei Bewegung. Bei starken Entzündungen kann es zu nächtlichen Gelenkschmerzen kommen, von denen man aufwacht.

Die häufigste entzündliche Gelenkerkrankung ist die rheumatoide Arthritis, auch chronische Polyarthritis genannt. Es sind mehrere Gelenke entzündet, die sich mit der Zeit verformen und schließlich unbeweglich werden können. Ein klassisches Merkmal der rheumatoiden Arthritis ist das symmetrische Auftreten der Gelenkentzündungen, also der gleichzeitige Befall zum Beispiel der Fingergrund- oder Zehengrundgelenke auf beiden Seiten. Die chronische Polyarthritis ist aber keine reine Gelenkerkrankung, obwohl sie davon ihren Namen hat. Sie ist eine Allgemeinerkrankung mit mehr oder weniger stark ausgeprägten Allgemeinsymptomen. Dies hängt damit zusammen, dass die zugrundeliegende Störung im Immunsystem liegt und das Immunsystem auf alle Bereiche des Körpers wirken kann. Die genaue Ursache ist unbekannt.

Eine Behandlung hängt wesentlich von dem Krankheitsbild und der jeweiligen Situation ab. Wichtig sind eine gesunde Ernährung, z.B. Vollwertkost und Krankengymnastik, Elektro-, Ergotherapie. Bei akuter Gelenkentzündung hilft Kälteanwendung, außerhalb der akuten Entzündungsschübe ist eine Wärmebehandlung hilfreich.

(rr)

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