Zirkadianer Rhythmus

Der zirkadiane Rhythmus wird auch als 24-Stunden-Rhythmus oder Tagesrhythmus bezeichnet. Er umfasst die tagesrhythmischen Schwankungen von Körperfunktionen (z.B. Körpertemperatur, Blutdruck, Pulsfrequenz, Nierentätigkeit) unter dem Einfluss äußerer Faktoren. Ein bedeutender Außenfaktor ist der Tag-Nacht-Wechsel, da der zirkadiane Rhythmus mit diesem meist synchron verläuft.

Bei sportlicher Aktivität ist der zirkadianer Rhythmus von besonderer Bedeutung. Im Tagesverlauf treten im menschlichen Organismus Leistungshöhen und Leistungstiefen auf, die die physische und psychische Leistungsfähigkeit beeinflussen können. Die Leistungsbereitschaft eines Erwachsenen ist beispielsweise von ca. 7.00 Uhr bis 13.00 Uhr und von ca. 16.00 Uhr bis 21.00 Uhr am höchsten. Aber auch Jahresrhythmen sind von Bedeutung, da die sportliche Leistungsfähigkeit im Herbst ihr Optimum und im Winter ihr Minimum zeigt. Durch entsprechende trainingsorganisatorische Maßnahmen können Tages- und Jahresrhythmen beeinflusst werden. (wb)

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