DOSB startet Projekt zur betrieblichen Gesundheitsförderung

29.01.2014

Das Ressort Präventionspolitik und Gesundheitsmanagement des Deutschen Olympischen Sportbundes startet ein neues Projekt im Themenbereich betriebliche Gesundheitsförderung.

Trimmy am Arbeitsplatz, Neues Projekt im Themenbereich "Betriebliche Gesundheitsförderung"

Das vom Bundesministerium für Gesundheit geförderte dreimonatige Projekt läuft unter dem Titel "Bewegt im Betrieb. Ein 4-Wochen-Plan mit mehr Wohlbefinden und Gesundheit". Am Ende der Projektphase soll interessierten Betrieben eine Broschüre zur Verfügung stehen, die zu mehr Bewegung im Betriebsalltag anregen und so eine Verhaltens- und letztlich Lebensstiländerung der Betriebsangehörigen einleiten soll. So sollen gesunde und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine hohe Effizienz und geringe krankheitsbedingte Ausfallzeiten aufweisen und damit entsteht für den Betrieb wie für die Beschäftigten eine Win-Win Situation.

Hintergrund für dieses Projekt ist die Tatsache, dass der Bewegungsmangel in den letzten Jahren zu einem ernstzunehmenden Risikofaktor für viele Krankheiten geworden ist. Dennoch berichtet der Gesundheitsbericht "Gesundheit in Deutschland" (Robert-Koch-Institut 2013), dass sich weiterhin deutliche Defizite bei der körperlichen Aktivität der Bürgerinnen und Bürger feststellen lassen. Obwohl sich bei einem Teil der Bevölkerung eine Steigerung des Aktivitätsniveaus beobachten ließ, bewegen sich immer mehr Personen im Alltag deutlich zu wenig. Dies lässt sich auch auf sitzenden Tätigkeiten im Berufsalltag zurückführen. Damit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer lange gesund und leistungsfähig bleiben, müssen auch Unternehmen ihren Beitrag leisten. Hier setzt die Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) an. Ziel der BGF ist es, die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten zu optimieren (Verhältnisprävention) und die persönlichen Ressourcen zu stärken (Verhaltensprävention). Die Wahrscheinlichkeit einer Teilnahme an Gesundheitsprogrammen erhöht sich, wenn diese unmittelbar im Setting Betrieb durchgeführt werden, da die Beschäftigten eine in sich geschlossene Adressatengruppe sind und entsprechende Kommunikationswege bereits vorhanden sind.

An dieser Stelle möchte der DOSB mit seiner Broschüre ansetzen. Der vierwöchige Bewegungsplan ist ein niedrigschwelliges Angebot für "Nicht-Beweger" oder auch Wiedereinsteiger. Er besteht aus den drei Teil-Komponenten: Bewegte Pause, Gymnastik-Übungen am Arbeitsplatz und mehr Bewegung im Betriebsalltag. Diese lassen sich leicht in verschiedene Arbeitsabläufe integrieren und sind günstig und wenig kostenintensiv umsetzbar. Idealerweise führt dieses Bewegungsprogramm für den Betriebsalltag langfristig zu einem dauerhaft verbesserten Bewegungsverhalten - beispielsweise durch eine Mitgliedschaft in einem Sportverein.

Ansprechpartner bei Fragen zum Projekt:

Sabine Landau
Tel.: 069 67 00 461
E-Mail: landau(at)dosb.de

 
 

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