Tipp des Monats: Bewegt durch die Feiertage

26.11.2012

In der Ausgabe November/Dezember 2012 von "Gesund + fit" gibt es nützliche Informationen zu "Bewegt durch die Feiertage"

Boßeln eignet sich bestens zur Abwechslung während der Feiertage, Foto: picture alliance

Die Feiertage sind nicht gerade die Zeit des Jahres, in der man durch gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung glänzt. Dabei bieten sich die üblichen Treffen mit Familie und Freunden geradezu an, um gemeinsam und Generationen übergreifend Sport zu treiben und sich zu bewegen. Die in diesem Beitrag vorgestellten Bewegungsideen sind für die ganze Familie ebenso geeignet wie für Schulklassen vor den Weihnachtsferien oder für den Vereinssport zum Jahresabschluss.

Weihnachtsfitness/Silvesterfitness
Wenn man mit Freunden und Familie zusammensitzt, fallen in den Gesprächen zu den Feiertagen bestimmte Wörter häufiger als andere. Man vereinbart deshalb in der Gruppe, dass immer, wenn im Gespräch ein bestimmtes Schlüsselwort fällt (z.B. Weihnachten), dass dann eine Fitnessübung gemacht werden muss. Diese sollten dem Alter und Fitnesslevel der Gruppe angemessen sein, beispielsweise 3 x 10 Crunches, einmal ums Haus / durch den Garten rennen, Liegestütze, balancieren, 3-mal vom Keller bis auf den Dachboden rennen und wieder zurück usw. Bestimmen darf die Aufgabe jeder einmal reihum oder aber derjenige, der das "Schlüsselwort" gesagt hat.

Kleine Spiele mit thematischem Bezug
Bilderralley
Es werden mehrere (mind. zwei) Gruppen gebildet und diese mit einem Blatt Papier und bunten Stiften ausgestattet. Die Gruppen bekommen die Aufgabe, zum Thema Weihnachten, Schnee, Ski-Urlaub, Silvester o.ä. ein buntes Bild zu malen. Wichtig ist dabei, dass jeder Gruppenteilnehmer sich am Malen beteiligt (es soll ein Gemeinschaftswerk werden) und dass das komplette Blatt bemalt wird, also auch der Hintergrund.
Wenn die Bilder fertig sind, folgt der Überraschungseffekt: Der Spielleiter kommt mit einer großen Schere, legt alle Bilder aufeinander und schneidet sie in gleichviele Teile (je größer die Gruppe, desto kleiner die einzelnen "Schnipsel"). Nun werden die "Puzzleteile" aller Gruppen vermischt und auf vier Stellen mit großem Abstand verteilt. (Dies können in der Turnhalle vier umgedrehte kleine Kästen sein, die in den Hallenecken stehen, im Garten oder Haus könnten es vier Kartons / Körbe sein, die weit entfernt verteilt sind).
Jede Gruppe bekommt die Aufgabe, ihr Puzzlebild wieder zusammenzusetzen. Aber: Es darf aus jeder Gruppe immer nur ein Mitglied laufen und aus den Schnipselkisten immer nur ein Teil geholt werden. Ist dieses am Platz der Gruppe angekommen, darf der Nächste loslaufen und ein neues Puzzleteil besorgen usw. Holt man aus Versehen ein Puzzleteil einer anderen Gruppe, muss man dieses wieder in die Kiste zurückbringen, aus der man es geholt hat. Gewonnen hat die Gruppe, die als erstes ihr Bild wieder zusammengesetzt hat.

Schwarz und weiß bzw. Ochs und Esel
Es werden zwei Gruppen gebildet, die sich gegenüber voneinander mit ca. 1 m Abstand Rücken zu Rücken an einer Mittellinie aufstellen. Die eine Gruppe erhält den Namen "weiß", die andere ist "schwarz". Der Spielleiter (oder wahlweise die Teilnehmer der Reihe nach) sagt nun entweder "schwarz" oder "weiß". "Schwarz" bedeutet, dass die schwarze Gruppe die Teilnehmer der weißen Gruppe fangen müssen; "weiß" bedeutet, die schwarze Gruppe wird gejagt und die Weißen sind die Fänger. Jeder Spieler der einen Gruppe darf jeden Spieler der anderen Gruppe fangen. Hat die jeweils gejagte Gruppe die Wand oder eine festgelegte Ziellinie erreicht, so sind die Spieler in Sicherheit. Für jeden Gefangenen erhält die Fängergruppe einen Punkt. Gewonnen hat die Gruppe, die als erste 20 Punkte erzielt hat.

Varianten:

  • Es wird nicht nach Punkten gewertet, sondern alle, die gefangen worden sind, müssen die Seiten und damit die Gruppenzugehörigkeit wechseln (was für Verwirrung sorgt und Spaß macht). Verloren hat die Gruppe oder Seite, die als erstes keine Spieler mehr hat, womit das Spiel automatisch beendet ist.
  • Die Gruppen bekommen die Namen "gerade" und "ungerade". Der Spielleiter (oder wahlweise die Teilnehmer der Reihe nach) stellt nun eine leichte Rechenaufgabe. Ist das Ergebnis dieser Aufgabe gerade, so ist die gerade Gruppe der Fänger. Ist das Ergebnis ungerade, so fängt die ungerade Gruppe.
  • Ist die Gesamtanzahl der Spieler ungerade, dann ist eine zusätzlich verwirrende Komponente, wenn eine Reihe nicht prinzipiell gerade oder ungerade heißt, sondern wenn sich die Bezeichnung nach der Anzahl der Mitspieler richtet. Besteht beispielsweise die eine Reihe aus 6, die andere aus 5 Spielern und werden drei dieser 5 gefangen, so heißt im nächsten Durchgang die Reihe, die soeben noch gerade war, plötzlich ungerade.

Feiertags-Variante:
Den Gruppen werden jahreszeitspezifische Namen gegeben, z.B. Ochs und Esel, Maria und Josef, Hirten und Schafe, Sonne und Schnee, Silvester und Neujahr. Für besonders viel Verwirrung ist gesorgt, wenn man jeder Gruppe mehrere Namen gibt. Hat man die Begriffspaare schwarz / weiß, Ochs / Esel und gerade / ungerade, so heißt dann eine Gruppe weiß, Esel und ungerade und muss auf alle drei Begriffe richtig reagieren.

Seite:  2 3 4 Nächste >

 
 

Mitgliedschaften und Initiativen

Mitgliedschaften und Initiativen