Orientierungslauf

Bild: Deutscher Turner-Bund

Orientierungslauf (OL) ist eine Ausdauersportart für Jung und Alt in der Natur. Wie kaum ein anderer Sport verbindet Orientierungslauf Anforderungen an das läuferische Vermögen mit geistigen Ansprüchen. Dazu ist er außerdem geprägt vom intensiven Erleben der Umwelt, der Natur. Deshalb ist Orientierungslauf ein so zeitgemäßer, umfassender und gesunder Sport.
Das größte Stadion der Welt ist Sportstätte für den OL – die Natur, die unmittelbare Umgebung. Kein teurer, aufwändiger Hallen- oder Sportplatzbau ist notwendig. Damit zählt OL auch zu den umweltfreundlichsten Sportarten. OL fördert in erster Linie die Ausdauer mit allen positiven Effekten auf Herz- Kreislauf, Stoffwechsel und Immunsystem. Zudem werden durch das Laufen auf dem häufig unebenen Waldboden die Koordination und Kraft besser trainiert als in anderen Laufsportarten.

Wo?

In Deutschland gibt es ca. 250 Vereine, die OL in ihr Programm aufgenommen haben. Sie organisieren regelmäßige Trainingsläufe mit Karten und organisieren Wettkämpfe bis hin zu Meisterschaften auf Landes- und Bundesebene. Aber auch an jedem Ort können mit Hilfe von topographischen Karten, die im Buchhandel oder bei den Katasterämtern erhältlich sind, kleine Orientierungsläufe durchgeführt werden. In vielen Regionen sind auch OL-Spezialkarten verfügbar, die extra für den OL erstellt wurden. Sie enthalten alle wichtigen Informationen wie Wege, offene Gebiete, Zäune usw.

Wie oft?

Orientierungslauf ist eine Ausdauersportart. Um seine Leistung zu verbessern ist daher ein regelmäßiges Training notwendig. Ein Lauftraining, 2-3mal in der Woche, schafft gute Voraussetzungen, um gesund zu bleiben und auch an längeren Orientierungsläufen teilnehmen zu können.
Gerade für Einsteiger ist es wichtig, auch regelmäßig eine Karte mit zum Laufen zu nehmen. Mit der Karte können die Laufrouten geplant und unterwegs verfolgt werden. Außerdem entdeckt man seine Umgebung neu, wenn man vorher bestimmte Zielpunkte (Posten) einzeichnet und auf verschiedenen Wegen anläuft.

Was ist zu beachten?  

Während eines Orientierungslaufes besteht die Aufgabe, die auf einer Karte eingezeichneten Kontrollposten der Reihe nach anzulaufen. Ein Kompass kann als Hilfsmittel dienen. Dabei liegt der Reiz darin, dass jeder seine Laufroute zu den Kontrollposten selbst planen und den Weg finden muss.
Natürlich ist nicht immer der kürzeste Weg der schnellste. Auf dem Siegerpodest steht am Ende, wer alle Kontrollposten in der schnellsten Zeit angelaufen hat. Für viele ist aber schon die Teilnahme das Erlebnis.
Fast bei allen Wettkämpfen werden für die Altersklassen von 10 bis 75 Jahren leistungsgerechte Bahnen angeboten. Einsteiger können bei jeder Veranstaltung eine einfache Varianten testen.
Zum Laufen im Wald gehören gute, geländegängige Laufschuhe. Die Kleidung sollte bequem und funktionell sein. Auch in den Sommermonaten ist es sinnvoll eine lange Laufhose zu tragen, um kleinen Verletzungen vorzubeugen. Wer OL regelmäßig betreiben will, für den ist die Anschaffung eines Kompasses sinnvoll. Einsteiger können sich einen Kompass bei einem der OL-Vereine ausleihen.

Weiter Informationen...

Deutscher Turner-Bund

Fachgebiet Orientierungslauf

Otto-Fleck-Schneise 860528 Frankfurt

Telefon: (069) 67 80 1-0Telefax: 069 / 67 80 1-179

E-Mail: hotline(at)dtb-online.de

 
 

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