Biologisches Alter

Das biologische Alter wird am Zustand des Organismus festgemacht und lässt sich mit Hilfe computergestützter Tests ermitteln. Hierzu werden Messungen, z.B. des Seh-, Hör- und Tastvermögen, der Gedächtnisfähigkeit und der Reaktionsschnelligkeit durchgeführt. Außerdem werden die Kapazität der Lunge sowie das Mengenverhältnis von Fett und Muskeln bewertet. Das so errechnete biologische Alter kann über zwanzig Jahre von dem kalendarischen abweichen. Zugleich wird ermittelt, durch welche Maßnahmen sich die biologische Uhr zurückdrehen oder verlangsamen lässt. Durch Änderungen des Lebensstils soll man sich um bis zu zehn Jahre verjüngen können.

In der relativ neuen Sparte der Anti-Aging-Medizin werden alle Maßnahmen zusammengefasst, die dazu beitragen, den biologischen Altersprozess zu verzögern, aufzuhalten oder rückgängig zu machen. Gleichzeitig erfolgt damit eine Prävention späterer altersbedingter Erkrankungen. Die wichtigsten Strategien hierfür sind Ernährungsumstellungen, geistig-mentale Programme, Bewegung und die nicht ganz unumstrittene Hormontherapie. Die Produktion von Hormonen ist unter anderem vom Alter abhängig, bei Frauen und Männern verändert sich im Laufe der Zeit der Hormonspiegel und beeinflusst damit den Alterungsprozess. Bei einer Hormontherapie werden verschiedene Hormone verabreicht und sollen so Alterserscheinungen entgegen wirken. 
(rr)

 
 

Mitgliedschaften und Initiativen

Mitgliedschaften und Initiativen